14.11.2018 » Verband

EPLF: Präsident Paul De Cock legt Amt nieder

Paul De Cock (Unilin), erst seit Mai 2018 Präsident des Verbandes der Europäischen Laminatbodenhersteller (EPLF) und Mitglied des Vorstands seit 2014, hat mit sofortiger Wirkung sein Amt niedergelegt. De Cock (45) wird innerhalb der Mohawk Industries, Inc., Calhoun (Georgia, USA), zu der die Unilin-Gruppe (Wielsbeke/Belgien) seit der Übernahme in 2005 gehört, zum Präsidenten der Fußbodensparte Nordamerika befördert. Paul De Cock kennt das Geschäft in den USA bestens: Von 2005 bis 2009 war er erfolgreich als Präsident von Mohawk’s Hartbodensparte tätig und wirkte auch nach seiner Rückkehr nach Europa von Unilin aus bei der weltweiten Expansion der amerikanischen Muttergesellschaft mit.

Die Planungen des EPLF für das kommende Jahr 2019 wurden noch gemeinsam mit Paul De Cock festgelegt. Sein Ausscheiden habe darauf laut Verband keinen Einfluss. Im kommenden Juni feiert der EPLF das 25-jährige Jubiläum. Bei Mitgliederversammlung soll dann ein neuer Präsident gewählt werden.

» EPLF Verband der Europäischen Laminatfussbodenhersteller
14.11.2018 » Verband

Heimtex-Verband: Vorstandsmitglieder in Ämtern bestätigt

In der Mitgliederversammlung des Verbandes der Deutschen Heimtextilien-Industrie ("Heimtex") wurde der Vorstand von sechs auf nun sieben Mitglieder erweitert. Zudem wurde der Vorstand maßgeblich im Amt bestätigt und setzt sich nun wie folgt zusammen: Ottmar Ihling (Vorsitzender, Alfred Apelt GmbH), Thomas Bußkamp (stellvertretender Vorsitzender, Badenia Bettcomfort), Harald Cleven (Schatzmeister, Longlife Teppichboden), Markus Haick (Weseler Teppich), Thomas Müller (Centa Star Bettwaren), Stephan Naacke (Findeisen) und Claus Wölfel (Wölfel). Rudolph Welcker (Weseler Teppich) scheidet aus dem Vorstand aus, da er zum Jahresende in den Ruhestand gehen wird. Für ihn rückte Markus Haick als stellvertretender Sprecher der Fachgruppe "Teppich-Industrie" nach. Die Fachgruppe Bettwaren, die bisher alleinig durch Thomas Bußkamp als Sprecher vertreten wurde, erhält nun Unterstützung durch den neu gewählten stellvertretenden Sprecher Thomas Müller von Centa Star.

» Verband der Deutschen Heimtextilien-Industrie e.V.
12.11.2018 » Verband

VDL kritisiert verschärfte Kriterien des "Blauen Engels" für Wandfarben

Der Entwurf für neue Vergabekriterien des Umweltzeichens "Blauer Engel" verbannt sämtliche Konservierungsmittel aus Wandfarben, wie der Verband der deutschen Lack- und Druckfarbenindustrie (VdL) mitteilt. "Die drastisch verschärften Kriterien könnten dazu führen, dass in Zukunft 80 Prozent weniger Farben das Umweltzeichen tragen. Das wäre eine massive Marktverschiebung zu Lasten kleiner und mittlerer Hersteller", so VdL-Hauptgeschäftsführer Dr. Martin Engelmann. Er kritisiert, dass ein kompletter Verzicht technisch gar nicht möglich sei. Ohne ausreichende Konservierung könnten laut Engelmann bis zu 11 Mio. Eimer Farbe pro Jahr schon auf dem Weg zum Verbraucher verderben. Der Vorschlag stößt auch deshalb auf Unverständnis in der Branche, weil ein Verzicht auf Konservierungsmittel aus Gründen des Gesundheitsschutzes gar nicht erforderlich ist. "Bereits heute gelten für Farben mit dem 'Blauen Engel' die strengsten Grenzwerte weltweit beim Einsatz von Konservierungsmitteln", erläutert Engelmann. Andere Umweltzeichen erlaubten aber weiterhin den Einsatz von Konservierungsmitteln. Die Entwicklung konservierungsmittelfreier Farben ist mit hohem Aufwand, Kosten und Zeit verbunden. "Allein um eine separate konservierungsmittelfreie Produktionsanlage zu errichten, sind Investitionen in Höhe von 10 bis 50 Mio. Euro erforderlich. 80 Prozent der Hersteller von Wandfarben können solche Investitionen nicht stemmen", warnt Engelmann.

» Verband der deutschen Lackindustrie e.V. (VdL)
12.11.2018 » Verband

Heimtex-Verband: Branchenentwicklung 2018 enttäuscht - textile Bodenbeläge weiterhin rückläufig

Auf der diesjährigen Jahrestagung des Verbandes der Deutschen Heimtextilien-Industrie ("Heimtex") am 8. und 9. November in Stuttgart ging es unter anderem um die Branchenentwicklung 2018. Insgesamt reduzierte sich der Umsatz der deutschen Heimtextilien-Industrie einschließlich des 3. Quartals gegenüber 2017 um 10 Prozent, wobei das Inland stärker nachgab (-11,9 Prozent) als das Ausland (-5,7 Prozent). Die Exportquote hat sich gegenüber dem Vorjahr von durchschnittlich 30,6 auf 32,1 Prozent erhöht. Die rückläufige Entwicklung der textilen Bodenbeläge setzte sich in diesem Jahr fort (-12,2 Prozent). In- und Auslandsgeschäft sind gleichermaßen betroffen. Die im Verband organisierten Hersteller textiler Bodenbeläge fokussieren sich zu 70 Prozent bis 100 Prozent auf das Objektgeschäft. Und auch im Objekt wächst der Wettbewerb zu den elastischen Bodenbelägen. Nachfrageschwächen zeigten sich auch in der Sparte Dekorationsstoffe/Gardinen (-5,6 Prozent). Ursächlich war das schwache Inlandsgeschäft (-11,1 Prozent). Positive Impulse kamen dagegen aus dem Ausland (1,1 Prozent). Unerwartet negativ überrascht hat im bisherigen Jahresverlauf die schwache Konjunktur der Sparte Bettwaren gefüllt mit synthetischen Fasern und Naturhaaren (-13,3 Prozent). Die Nachfrage lag in den letzten Monaten praktisch brach, insbesondere im Inland (-14,8 Prozent). Allein die Sparte Möbelstoffe trotzte dem negativen Nachfragetrend. Der Umsatz legte um 6,5 Prozent zu.

» Verband der Deutschen Heimtextilien-Industrie e.V.
12.11.2018 » Verlegewerkstoffe / Technik

Mapei: Bereich Fußbodentechnik mit erfreulichen Zuwächsen

Mapei-Deutschland-Geschäftsführer Dr. Uwe Gruber gab auf der jährlichen Pressekonferenz in Berlin die aktuellen Umsatzzahlen des Unternehmens bekannt. Demnach konnte die Mapei-Gruppe das Geschäftsjahr 2017 mit einem weltweiten Umsatzplus von 5,4 Prozent abschließen. Damit steigerte das Unternehmen den Gruppenumsatz auf 2,5 Mrd. Euro. Der Bereich Fußbodentechnik hat mit einem Plus von 7,5 Prozent zum erfreulichen Umsatzwachstum beigetragen. Im deutschen Markt erzielte die Mapei GmbH im Jahr 2017 einen Umsatz in Höhe von 93 Mio. Euro, wobei sich seit 2007 eine durchschnittliche jährliche Wachstumsrate von 9 Prozent beobachten lässt. "Mittelfristig wollen wir ein Umsatzziel von 150 Millionen Euro erreichen", so Dr. Uwe Gruber.

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